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"Schliersee 1937" (Friedrich Schaper)

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : 850,- Euro VHB    Interesse
Stil : impressionistische Landschaftsmalerei Material : Aquarell Größe : - Standort : 21077 Hamburg Hinweis :
Sonstiges : Friedrich Schaper ist einer der bedeutendsten Hamburger Maler der sogenannten Lichtwark-Zeit, also der Epoche, in welcher der erste Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark (1852-1914) wirkte und die Hamburger Kunstszene maßgeblich prägte.

Schaper wurde 1869 in Braunschweig geboren, siedelte aber bereits 1873 mit seiner Familie nach Hamburg über und absolvierte zunächst ab 1886, wie damals für angehende Künstler üblich, eine Dekorationsmalerlehre. Alfred Lichtwark wollte eine Hamburger Malerschule ins Leben rufen und überredete Schaper 1894, sein Studium an der Kunstgewerbeschule in Berlin aufzugeben. Er lockte ihn mit dem Versprechen zurück an die Elbe, auch hier Erfolg zu haben, wenn er sich der impressionistischen Schilderung der hamburgischen Landschaft widmen würde.

Als Gründungsmitglied des „Hamburgischen Künstlerclubs von 1897“ galt Schaper schon bald neben Thomas Herbst, Ernst Eitner und Arthur Illies als einer der talentiertesten norddeutschen Freilichtmaler. Lichtwark kaufte mehrere seiner Gemälde für die „Sammlung von Bildern aus Hamburg“ in der Kunsthalle an. Schapers größter Erfolg war sicherlich 1901 die Aufnahme als Mitglied der 1898 gegründeten „Berliner Sezession“. Studienreisen führten ihn nach Paris, London und in die Schweiz. Doch malen wollte Schaper eigentlich nur auf der Insel Sylt, die er während seines Kriegsdienstes 1918 schätzen gelernt hatte. Und in Hamburg, genauer gesagt: im noch ländlichen Groß Borstel, wo Schaper seit 1903 mit seiner Familie wohnte. „Groß Borstel hat mich mehr interessiert als Italien und das Mittelmeer“, gestand der Maler rückblickend an seinem 85. Geburtstag. 1950 malte er sein letztes Bild; im Februar 1956 ist Friedrich Schaper in Hamburg gestorben. Seine Bilder befinden sich in fast allen norddeutschen Museen zwischen Flensburg und Braunschweig
Antik-ID: 935

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