Unser Angebot

Werbung

Ölgemälde von Fritz Halberg-Krauss

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : 2.500,- Euro VHB    Interesse
Stil : Münchener Schule Material : Öl auf Leinwand Größe : 92 x 65 cm (o. Rahmen) Standort : 85521 Ottobrunn Hinweis :
Sonstiges : Geboren als Friedrich Wilhelm Maximilian Theodor Krauss in Stadtprozelten am Main, kam er schon als Zehnjähriger nach München, wo er als Hilfsarbeiter, dann als "ausgetretener Amtsschreiber" und "Kunstmaler" unter verschiedenen Adressen lebte. 1900 legte er sich den Künstlernamen Halberg-Krauss zu, nach dem Ortsnamen Halbergmoos bei Freising. Die Kriegsjahre 1940 bis 1945 verbrachte er in Endorf, wo auch sein Spätwerk entstand. In seiner mittleren Schaffensperiode von 1920 bis 1940 beugte der Künstler sich dem Markt und dem Handel, "was zu einer Versteifung und seltsamen Ausdruckslosigkeit der Arbeit und zahlreichen Bildwiederholungen führte", stellte Karl Aß (Kulturbeauftragter der Marktgemeinde Prien) anläßlich einer Kunstausstellung fest. Sein Spätwerk jedoch, etwa ab 1940, wird heute viel beachtet und gerade seine Endorfer Arbeiten zeigen typische Elemente der Freilichtmalerei.

Der Künstler malte idyllische und beschauliche, die Natur verherrlichende Landschaften, in denen kaum jemals die Umrisse eines Menschen erscheinen, selten die von grasenden Kühen oder Pferden. Zeitlebens wurde er von den parallel verlaufenden zeitgenössischen, modernen Strömungen der Kunst nicht beeinflusst. Unberührt von Expressionismus und neuer Sachlichkeit greift er in einer Art Retrospektive zurück auf die frühen Vertreter der "paysage intime" und die Schule von Barbizon. Das führte auch dazu, dass Halberg-Krauss in der Nazizeit seine Kunst ungestört weiter ausüben konnte, viele Aufträge erhielt und in großen Kunstausstellungen wie im Münchner Glaspalast, später im Maximilaneum und zwischen 1937 und 1941 auch im Haus der deutschen Kunst zu sehen war (ovb, 27.5.2010).
Antik-ID: 567

« Zurück zu den Angeboten