Unser Angebot

Werbung

Antike Teppiche (Türkei-Anatolien)

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : VHB    Interesse
Stil : um 1920/1930 Material : s. Beschreibung Größe : s. Beschreibung Standort : 51373 Leverkusen Hinweis :
Sonstiges : Das älteste bekannte Beispiel der Teppichknüpfkunst ist das im Heremitage Museum in St.Petersburg ausgestellte Stück, bekannt als "Pazirik Teppich". Er wurde im Jahr 1949 von dem russischen Archäologen Rudenko entdeckt.In Kleinasien beginnt die Herstellung von Teppichen erstmalig mit der Einwanderung der aus Zentral-Asien stammenden Turkstämme. Dadurch entstand mit der Produktion von Teppichen aus anatolischer Produktion ein wichtiger Zweig der "Ethnisch türkischen Teppiche".

Die in den Zentren Konya, Kayseri und Sivas hergestellten Teppiche haben auf unterschiedlicher Grundfarbe verschiedene Muster und Symbole. Die mit den Seldschuken beginnende Knüpftradition, wurde im Anschluss mit den osmanischen Türken fortgesetzt.Die in verschiedenen Regionen geknüpften Teppiche kann man grob als Stadt- bzw. Dorfteppiche in zwei Kategorien unterteilen. Die in den ländlichen Regionen hergestellten Teppiche entstammen vorwiegend der Nomadenkultur bzw. der mittlerweile sesshaft gewordenen anatolischen Bevölkerung. Allgemein bezeichnet man in Europa diese Teppiche als "Anatolier" (Anatolischer Teppich). Die Vielzahl dieser Teppiche sind in Wolle auf Wolle geknüpft. Die Knüpfarbeiten der Stadtkultur sind dagegen in Wolle auf Baumwolle. Die bekanntesten Knüpfzentren in der Türkei sind z. B.: Konya, Kayseri, Sivas, Hereke, Dösemealti, Taspinar, Isparta, Milas, Bergama, Canakkale, Ezine, Kars, Usak, Gördes, Fethiye, wo heute noch produziert und die Tradition weiterhin gepflegt wird.
Antik-ID: 815

« Zurück zu den Angeboten