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Ausgewählte Werke "Bildende Kunst und Kultur"

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Preis : VHB    Interesse
Stil : um 1900 Material : - Größe : - Standort : 80689 München Hinweis :
Sonstiges : 1835 erteilt die Königlich-Preußische Regierung dem Lithographen Carl Bertelsmann die "Concession zur Errichtung einer Buchdruckerei". Am 1. Juli desselben Jahres gründet er einen Verlag, der seinen Namen trägt und in dem er bis zu seinem Tod 1850 insgesamt 69 Bücher, überwiegend kirchlichen und theologischen Inhalts, verlegt. Neben der christlichen Literatur stehen Schulbücher und Jugendbücher, vor allem aber Sagen und Märchen sowie Werke von Adalbert von Chamisso, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Rückert im Programm.

Heinrich Bertelsmann führt die Linie seines Vaters, christliches Schrifttum zu verlegen, fort und erweitert sie um Bücher zu Pädagogik, Philosophie, Kultur und Geschichte. Die "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm bilden einen Schwerpunkt des Verlagsprogramms. 1887 übernimmt Johannes Mohn die Geschäfte von seinem Schwiegervater. Er verstärkt den Anteil theologischer und missionarischer Literatur und übernimmt vom Verlag Friedberg & Mode die "Deutschen Klassiker-Ausgaben".

Jeder kennt die „Propyläen Weltgeschichte“ oder die legendäre „Propyläen Kunstgeschichte“. Dass dahinter ein Verlag steht, der auf eine über achtzigjährige Tradition zurückblickt, ist weit weniger bekannt. Der Propyläen Verlag wurde 1919 durch die Verlegerfamilie Ullstein in Berlin als Imprint für anspruchsvolle Editionen gegründet. Seinen Namen verdankt Propyläen Johann Wolfgang von Goethe, wenn auch nur indirekt. Und das kam so: Der Münchener Verleger Georg Müller hatte ein teures Steckenpferd: die Edition aufwendiger Klassiker-Ausgaben, darunter eine 45bändige Ausgabe sämtlicher Werke Goethes, die den Namen „Propyläen- Edition“ trug. Die zwanziger Jahre bildeten den ersten Höhepunkt des Verlages: neben zahlreichen historischen und kunstgeschichtlichen Monographien erschienen einem zehnbändige Weltgeschichte und die legendäre vierundzwanzigbändige Kunstgeschichte, die den exquisiten Ruf des Verlages begründeten
Antik-ID: 923

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