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Biedermeierkommode (um 1820)

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : 1.750,- Euro VHB    Interesse
Stil : Biedermeier (um 1820) Material : Nussbaum Größe : 125 (B) x 93 (H) x 59 (T) cm Standort : 85521 Ottobrunn Hinweis :
Sonstiges : Das wesentliche Kennzeichen der Biedermeier-Architektur ist der elegante, aber eher schlichte Stil, wobei er letztlich eine Variante des Klassizismus war. Dieser Stil prägte die Monumentalbauten dieser Zeit, das Biedermeier die bürgerlichen Wohnviertel.

Die Biedermeier-Möbel folgen keinem einheitlichen Stil, zeichnen sich aber ebenfalls durch schlichte Eleganz aus. Sie hatten weniger repräsentativen Charakter, sondern sollten den Eindruck von Behaglichkeit verbreiten, vor allem auch zweckmäßig sein. Die Bürger richteten sich vor allem ein sehr behagliches Wohnzimmer ein, da sehr viel Wert auf ein geselliges Leben im Familienkreis gelegt wurde. Das Wohnzimmer war in lichten Farben gehalten und wurden mit hübschen Möbeln ausgestattet. Ein Einrichtungsgegenstand, der in keinem Wohnzimmer fehlen durfte, war der Sekretär. In den Glaskästen wurden zierliche Figuren und Schalen aus Porzellan, geschliffene Gläser und Gegenstände aus Silber zur Schau gestellt. Familienbilder mit schmalen, schön gearbeiten Rahmen schmückten die Wände der bürgerlichen Wohnungen, denn in bürgerlichen Kreisen war es modern, sich porträtieren zu lassen.

Die ersten Möbel dieser Art entstanden in Wien, wobei englisches Mobiliar als Vorbild diente. Großer Wert wurde bei der Produktion auf die handwerkliche Qualität gelegt. Typisch für das Biedermeier sind Schränke (Vitrinen), Kommoden und Sekretäre.
Antik-ID: 967

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