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Biedermeiertisch und -stühle (um 1810)

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Preis : 8.900,- Euro VHB    Interesse
Stil : Biedermeier (Louis Quinze) um 1810 - 1830 Material : Kirschbaum Größe : 112 (207) x 92 x 80 cm Standort : 10629 Berlin Hinweis :
Sonstiges : Das wesentliche Kennzeichen der Biedermeier-Architektur ist der elegante, aber eher schlichte Stil, wobei er letztlich eine Variante des Klassizismus war. Die Biedermeier-Möbel folgen keinem einheitlichen Stil, zeichnen sich aber ebenfalls durch schlichte Eleganz aus. Sie hatten weniger repräsentativen Charakter, sondern sollten den Eindruck von Behaglichkeit verbreiten, vor allem auch zweckmäßig sein. Die ersten Möbel dieser Art entstanden in Wien, wobei englisches Mobiliar als Vorbild diente. Großer Wert wurde bei der Produktion auf die handwerkliche Qualität gelegt. Typisch für das Biedermeier sind Kleinmöbel wie Kommoden, Sekretäre, Tische und Sessel.

Biedermeier bezeichnet die im so genannten Vormärz oder Restauration vor allem im deutschsprachigen Raum vom Bürgertum geprägte Lebensweise und den Kunststil der Zeit vom Wiener Kongress 1815 bis zur politisch-sozialen Märzrevolution von 1848. Charakteristisch ist die auf strenge Moral sowie häusliche Behaglichkeit ausgerichtete Lebensführung, die von den zeitgenössischen Intellektuellen als spießbürgerlich bezeichnet wurde. Das Biedermeier kam vor allem zum Ausdruck in der Innenraumgestaltung mit Tapeten, Bildern, von der Frau des Hauses selbst angefertigten Wandbehängen, Spitzendeckchen usw., in der Möbel- und Glaskunst, durch spätromantische Strömungen (Nazarener) sowie im Freundschaftskult und in der Dichtung. Heute ist Biedermeier ein Synonym für "das kleine Glück" und "die gute alte Zeit". Der Name Biedermeier (eigentlich Biedermaier) entstand aus der Verbindung von "Biedermann" und "Bummelmaier", zweier in der Zeitschrift "Fliegende Blätter" vorkommender Typen.
Antik-ID: 875

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