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Frisierkommode-Toilettentisch (Louis XVI)

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : 1.500,- Euro VHB
--- Objekt bereits verkauft ---

Stil : Louis XVI (Nachbau um 1870) Material : Nussbaum Größe : 124 (84) H x 140 (B) x 45 (T) cm Standort : 93182 Duggendorf (Oberpfalz) Hinweis :
Sonstiges : Als Epoche der Möbelkunst und der Architektur umfasst der Stil des Louis XVI eine erste Phase bis 1774, und eine zweite bis 1790, wobei Marie-Antoinettes verfeinerter Geschmack auf letztere Einfluss nahm: Die Königin drängte auf eine Erneuerung des Palastmobiliars durch Jean-Henri Riesener, der das Louis-seize mit begradigten Corpi und figürlichen Ornamenten anstelle des abstrahierten Rocaille-Schmucks elegant und luxuriös umsetzte. Tiere, Blütenkörbe und Zweige, Girlanden und Fruchtstäbe sowie antikisierende Motive schmückten die Louis-seize-Möbel Rieseners. Zur Verbreitung dieses Stils trug maßgeblich Henri von Salembier, der bedeutendste Ornamentstecher des Louis-seize, bei. Auf die verspielte Leichtigkeit des Louis-quinze folgte, nach einer Phase des Übergangs von etwa 1755 bis 1760 ("Style Transition"), das Louis-seize (XVI), das seinen Namen der Regentschaft von Ludwig XVI. (1774-92) verdankt. Dem Primat der Sinnlichkeit, das das Louis-quinze charakterisierte, wurde, auch unter Einfluss der englischen Aufklärung, die Forderung nach Wahrheit in der Darstellung entgegengesetzt - ein Anspruch, der die Entwicklung des Klassizismus begünstigen sollte. An dessen Beginn stehen international Stilformen, die Elemente des Rokoko oder Spätbarock mit klassizistischen Tendenzen vermengen; in Frankreich trägt dieser Zwischenstil den Namen "Louis-seize" (Ketterer).

Wie viele Stile wurden um die Jahrhundertwende zum 20. Jhdt. z.B. auch die Zeiten des verspielten Rokoko oder des Biedermeier neu aufgegriffen und in Nachbauten wieder lebendig....
Antik-ID: 1349

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