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Hans am Ende (Worpswede um 1900)

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Preis : VHB
--- Objekt bereits verkauft ---

Stil : impressionistische Landschaftsmalerei Material : s. Beschreibung Größe : s. Beschreibung Standort : 31558 Hagenburg Hinweis :
Sonstiges : Am letzten Tag des Jahres 1864 wurde in Trier der Pfarrerssohn Hans am Ende geboren. Von 1879-1884 besuchte er die Landesschule Schulpforta. Auf Anraten des Leipziger Freundes Georg Ebers, mit dessen Sohn Hans am Ende im Internat befreundet war, ging Hans am Ende anschließend an die Akademie in München (1884-86), wo er unter Wilhelm von Diez und Friedrich August von Kaulbach studierte. Neben seinem Akademiestudium setzte er sich mit dem Oeuvre Rembrandts - insbesondere mit dessen Radierungen - und der niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts auseinander. 1886/87 wechselte Hans am Ende für ein halbes Jahr an die Akademie nach Karlsruhe zu Ferdinand Keller, kehrte aber wieder nach München zurück, wo er noch bis 1889 Unterricht nahm und seine hauptsächliche malerische Prägung vor allem durch die Berührung mit Arnold Böcklin, Max Klinger und Anselm Feuerbach erhielt.
In München war es auch, wo Hans am Ende Fritz Mackensen begegnete. Beide bevorzugten die Malerei in der Natur und kehrten dem Akademiebetrieb und der Großstadt den Rücken. 1889 ging Hans am Ende nach Worpswede, wo Fritz Mackensen und Otto Modersohn lebten. 1895 ließ sich Hans am Ende in der Künstlerkolonie bei Bremen endgültig nieder. In unmittelbarer Nachbarschaft von Heinrich Vogelers Barkenhoff baute sich Hans am Ende sein Wohn- und Atelierhaus. Neben Fritz Mackensen und Heinrich Vogeler gehört Hans am Ende zu den Begründern der Worpsweder Künstlerkolonie und trat dort besonders als Radierer hervor.

Antik-ID: 1089

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