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Herbsttag in den Bremer Wallanlagen (um 1916)

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : 17.000,- Euro
--- Objekt bereits verkauft ---

Stil : impressionistische Landschaftsmalerei Material : Öl auf Holz Größe : 37 x 28,5 cm Standort : 31558 Hagenburg Hinweis :
Sonstiges : Das Gemälde stammt aus dem Nachlass von August Borné, dem damaligen Konsul von Kolumbien in Bremen, der mit Otto Modersohn bekannt und häufiger Gast in Worpswede war. Das Gemälde zeigt den Lieblingsort des Konsuls auf seinem täglichen Weg zum Konsulat in der Hollerallee; das Bild hing dort im Herrenzimmer.

Bekannt wurde Otto Modersohn als Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede. Er hat ein umfangreiches malerisches und zeichnerisches Werk hinterlassen, welches in der Tradition der französischen Freilichtmalerei des 19. Jahrhundert, der Schule von Barbizon, steht. 1908 zieht er nach Fischerhude, wo für ihn "eine neue Zeit anbricht". In ländlicher Umgebung widmet sich der Künstler dem Studium der Natur und hierher kehrt er auch nach erneuten Aufenthalten in Worpswede und Berlin im Jahr 1917 wieder zurück. "Vereinfachung, Zusammenfassung in Form und Farbe ist ein Hauptziel" seiner Kunst in den 20er Jahren. In Holland und im Allgäu, wo er 1930 auch ein Haus erwirbt, findet Modersohn fortan wichtige Anregungen. Als der Maler 1936 die Sehkraft eines Auges verliert, stellt er die Aufenthalte im Allgäu ein und malt nur noch im Fischerhuder Atelier. Sieben Jahre später stirbt Otto Modersohn nach kurzer, überraschender Krankheit.
Antik-ID: 1216

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