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Kaffee- und Ess-Service (Einzelteile)

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Preis : VHB    Interesse
Stil : verschiedene Material : Porzellan Größe : - Standort : 89231 Ulm Hinweis :
Sonstiges : Porzellan [italienisch porcellana, nach dem Name einer Meeresschnecke (porcella) mit rosa Schale] ist ein feinkeramisches Erzeugnis, das aus einem Gemisch von Kaolin (weiches, helles Tongestein), Quarz und Feldspat besteht und durch Brennen gefestigt wird. Dabei sind je nach Porzellantyp Temperaturen zwischen 1.000 und 1.450 °C nötig. Ergebnis ist ein trans-parenter Scherben von größerer Dichte und Härte als bei Tonwaren, der beim Anschlagen hell klingt.
Das erste Porzellan (Hartporzellan) entstand im 7. oder 8. Jahrhundert n. Chr. in China. Die Rezeptur war ein streng gehütetes Geheimnis, das erst 1710 in Dresden gelüftet wurde (E. W. von Tschirnhaus und J. F. Böttger). Seit Ende 1710 wird es in Meißen hergestellt. Daneben gibt es Weich- oder Frittenporzellan mit anders gemischten Grundstoffen, das bei niedrigeren Temperaturen gebrannt wird. Ein dritter Porzellantyp ist das besonders weiße Knochenporzellan mit Zugabe von Knochenasche. Es ist härter als Weichporzellan, hat aber eine geringere Dichte als Hartporzellan. In der Regel wird das vorgebrannte Porzellan in einen Glasurbrei getaucht, wodurch im Glattbrand das typisch glänzende Porzellan entsteht, doch gibt es auch unglasiertes Porzellan, das als Biskuitporzellan bekannt ist.

Es gibt Farben für Unterglasur-, Aufglasur- und Inglasdekore. Unterglasurdekore gab es in Deutschland ab 1730. Die Malerei wird vor dem Glasieren aufgetragen, als Farbe stand zunächst nur Kolaltblau, später auch Rot (Mangan) zur Verfügung. Aufglasurdekor wird nach dem Glattbrand aufgetragen. Hier ist eine ganz andere Farbpalette möglich. Inglasdekor ist im Gegensatz zu den Aufglasurdekoren viel wiederstandsfähiger ("spülmaschinenfest") und eine neue Weiterentwicklung der Glasuren
Antik-ID: 1126

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