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Kommode (Paar) - Empire (um 1810)

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : 5.500,- Euro VHB
--- Objekt bereits verkauft ---

Stil : Empire (um 1810) Material : Nussbaum Größe : 119 (B) x 90 (H) x 59 (T) cm Standort : 84030 Ergolding Hinweis :
Sonstiges : Das Empire ist eine in Frankreich etwa gleichzeitig mit den Regierungsabschnitten des Konsulats (1799-1804) und des ersten Kaiserreiches (1804-1814) vorherrschende Strömung der Bildenden Kunst, die dem Klassizismus unterzuordnen ist. Sie entwickelte sich im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts, verbreitete sich unter dem Einfluss Napoléon Bonapartes in Europa, vornehmlich in den unter seinem Einfluss stehenden Gebieten (Italien und Rheinbundstaaten), aber beispielsweise auch in Russland, und dauerte bis 1815 an. Sie erfasste sowohl die Baukunst und die Innenausstattungen, das Kunsthandwerk und die Möbelkunst.

Häufig wird das Empire als Reaktion auf die Prunkentfaltung des Barock und des Rokoko hingestellt und als Stil beschrieben, in dem die Einfachheit dominiert. Die Geradlinigkeit darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass alle Gegenstände mit einem aus einfallsreichen Kombinationen bestehenden Dekor versehen sind. Während im Directoire vor allem griechische Motive bevorzugt wurden, waren in der Zeit des Consulat besonders ägyptische Sujets in Mode (Obeliske, Pyramiden, Sphinxe etc.). Im Empire trat die Vorliebe für ägyptische Motive wieder in den Hintergrund und wurde von dem in der griech.-röm. Antike üblichen Zierat abgelöst (Urnen, Girlanden, Lorbeer, Kränze, Adler, Schwäne, Chimären, Tempelformen, flankierende Säulen, etc.) Die Motive wurden bei der Möbelherstellung in Form von Einlagen sowie vergoldeten Bronzebeschlägen dargestellt.

Nach dem Sturz Napoleons und der Wiedereinsetzung der Bourbonen 1815 wurde das Empire vom Restaurations-Stil abgelöst. Im übrigen Europa dauerte das Empire bis nach 1830.
Antik-ID: 991

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