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Kriegskasse (18. Jhdt.)

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Preis : 2.300,- Euro VHB    Interesse
Stil : 18. Jhdt. Material : Eisen Größe : 70 (B) x 45 (H) x 45 (T) cm Standort : 12249 Berlin Hinweis :
Sonstiges : Schmiedeeisentruhen/Kriegskassen dienten bereits im späten Mittelalter zur sicheren Aufbewahrung von Geld, Dokumenten, Wertgegenständen oder dem Sold der Kriegsknechte/ Söldner/Soldaten. Sie konnten nur von vermögenden Bürgern und vom Adel erworben werden, da nur sie über das nötige "Kleingeld" verfügten. Eisen war vor ein paar 100 Jahren ein sehr begehrtes und teures Material. Zur Herstellung von 1kg Schmiedeisen mußte man etwa 60-80kg Holz zur Holzkohle verarbeiten. Man benötigte sie um das Eisenerz bei 1050-1150°C zu metallischen Eisen zu reduzieren. Mit diesem aufwendigem Schmelzverfahren, ließ sich ein Teil Schmied- und härtbarer Stahl, bis 1,7% Kohlestoffgehalt herstellen. Das Eisen mit höherem Kohlenstoffgehalt gilt als Gusseisen. Es kann nur durch Gießen in die gewünschte Form gebracht werden und war somit für den Handwerker zum Schmieden unbrauchbar. Für das Fertigen einer Eisentruhe mit komplexen Schließmechanismus benötigte ein Schmied 500 bis mehrere tausend Arbeitsstunden. Letzteres bei besonders aufwendig gestalteten Truhen (Quelle : Antik-Sammlerbörse)

Über einige Kriegskassen gibt es Legenden, wie zum Beispiel über die bei Loshult erbeutete und danach verschwundene Kasse Karls XI.

In der Wirtschaft wird sowohl eine Rücklage für Rechtsstreitigkeiten wie zum Beispiel Abmahnungen als auch die Rückstellung für Unternehmensübernahmen als Kriegskasse bezeichnet.
Antik-ID: 1559

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