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Stahl- und Kupferstiche (Ende 18. und 19. Jhdt.)

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Preis : VHB    Interesse
Stil : Ende 19. Jhdt. Material : Stahl und Kupfer (stich) Größe : - Standort : 61348 Bad Homburg Hinweis :
Sonstiges : Unter Stahlstich versteht man ein seit Anfang 19. Jh. bekanntes Tiefdruckverfahren. Dabei handelt es sich um den Abdruck einer in eine Stahlplatte eingravierten Zeichnung auf Papier. Durch den Entzug von Kohlenstoff wird die Stahlplatte erweicht, so dass die Darstellungen mit Sticheln eingeritzt werden können. Im Anschluss wird die Platte wieder gehärtet. Wie beim Kupferstich-Verfahren überzieht man die gravierte Stahlplatte zunächst mit Druckerschwärze. Nach dem Abwischen (Klarwischen) bleibt die Farbe nur in den mit dem Stichel herausgearbeiteten Vertiefungen haften. Die Platte wird in der Folge unter hohem Druck auf angefeuchtes Papier gepresst, wodurch sich die eingravierten Zeichnungen spiegelbildlich übertragen. Da sich die Stahlplatten, im Gegensatz zum weichen Kupfer, kaum abnützen, können viel mehr und konturenschärfere Abdrücke gemacht werden als beim Kupferstichverfahren. Der Kupferstich hingegen bietet eine relativ kostengünstige Reproduktionsmöglichkeit. Im 15. Jahrhundert wird der Kupferstich als eigenständiges Ausdrucksmittel entdeckt. Martin Schongauer macht diese Technik berühmt, einen ersten Höhepunkt stellen die Kupferstiche von Albrecht Dürer dar, der bei Schongauer die Technik des Kupferstichs erlernt und sie später revolutioniert. Im 16. Jahrhundert wird der Kupferstich rationalisiert und ermöglicht die massenhafte Reproduktion. Seine Blütezeit erlebt der Kupferstich im Barock. Antik-ID: 1339

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