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Tee- und Kaffeeservice (China um 1920)

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Preis : VHB
--- Objekt bereits verkauft ---

Stil : China um 1920 Material : Porzellan Größe : - Standort : 48496 Hopsten Hinweis :
Sonstiges : Die chinesische Porzellankunst wurde von Europa in einem Maße rezipiert wie kaum ein anderer Teil der chinesischen Kunst.
Zunächst waren es die Portugiesen und Spanier, die in größeren Mengen vor allem chinesisches Porzellan nach Europa verschifften. Bereits König Philipp II. von Spanien besaß eine Porzellansammlung von mehr als 3.000 Stück. Im 17. Jahrhundert ging der Ostindienhandel indes zunehmend in die Hände der Holländer und Briten über. Von den niederländischen Häfen aus wurden Fürstenhöfe in ganz Europa versorgt. Es diente nicht nur als Gebrauchsgeschirr, sondern erfreute sich auch als Kaminaufsatz oder Ausstattung für die berühmten "Porzellankabinette" der europäischen Schlösser großer Beliebtheit. Teilweise wurde in China Porzellan speziell für den Export (Chinesisches Exportporzellan) oder sogar auf Bestellung europäischer Auftraggeber nach deren Wünschen und Vorgaben (Chinesisches Auftragsporzellan) gefertigt.
Sehr bald versuchte man in Europa, das chinesische Porzellan nachzuahmen. Erste Versuche sind bereits für das Italien des späten 15. Jahrhunderts belegt, wobei es sich beim Endprodukt wohl mehr um ein milchiges Glas gehandelt haben dürfte. Später beeinflusste das Blau-Weiß-Porzellan die europäische Fayence-Kunst, insbesondere die Produktion der Delfter Manufakturen. Die Herstellung richtigen Porzellans gelang indes erst 1709 dem am Hofe Augusts des Starken in Dresden tätigen Johann Friedrich Böttger. Im Laufe des 18. Jahrhunderts entstanden daraufhin Manufakturen u.a. an allen führenden Fürstenhöfen des Kontinents (nach Meißen u.a. Wien, Sèvres, Nymphenburg, Kopenhagen, Neapel u.a.). Später wurde Porzellan schließlich zum selbstverständlichen Teil der europäischen Alltagskultur.
Antik-ID: 1243

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