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antike Elfenbeinfigur (Indien/China)

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : VHB    Interesse
Stil : Antike asiatische Kunst Material : Elfenbein Größe : 40 cm Standort : 54329 Konz Hinweis :
Sonstiges : Der Wert des Elefantenelfenbeins ergibt sich zum einen daraus, dass es prinzipiell bereits nicht leicht zu gewinnen war. Zudem eignet sich nicht jeder Stoßzahn zur Verarbeitung, da Verfärbungen, Fäulnis und Risse den Wert erheblich mindern können. In der Antike galt strahlend weißes Elefantenelfenbein ohne Braun- oder Gelbschimmer in der Regel als das Wertvollste. Es hat dann etwa das Aussehen von Plastik, verfügt allerdings über eine Maserung. Des Weiteren muss das Elfenbein vor dem Verarbeiten zunächst über einen längeren Zeitraum getrocknet werden (teilweise reden die Quellen von Jahrzehnte langer Trocknungszeit, wie es auch heute noch, zum Beispiel bei Holz für den Geigenbau praktiziert wird). Auch hier können wieder Risse entstehen. Letztlich ist die tatsächliche Substanz, mit der gearbeitet werden kann relativ gering, da der Stoßzahn einen Nervenkanal im Inneren hat und somit zu einem großen Teil hohl ist. Dadurch ist die maximale Größe eines dreidimensionalen Objektes etwa auf die einer Billardkugel beschränkt (selbstverständlich können durch geschicktes Bearbeiten bedeutend längere und flachere Objekte gewonnen werden, sofern sie sich der Form des Stoßzahns anpassen).

Im Mittelalter galt das Elfenbein des Narwals als das Wertvollste und wurde mit Gold aufgewogen
Antik-ID: 884

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