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"Winternacht" ( Willy Sch├╝rmann, 1962)

verkleinerte Bilder lassen sich zum Vergrößern anklicken

Preis : 1.200,- Euro VHB    Interesse
Stil : klassische Moderne Material : - Größe : - Standort : 81479 M├╝nchen Hinweis :
Sonstiges : Sch├╝rmann wuchs im Rheinland auf und besuchte an der Fach- und Kunstgewerbeschule in Solingen die Klasse f├╝r Schrift und Entwurf von Paul Woenne. Gleichzeitig wurde er im Zeichnen, Malen, Gravieren und Damaszieren ausgebildet. An sein Studium schloss er eine Lithographielehre an. Im Alter von 24 Jahren trat er 1937 als Graphiker in die Bayer AG ein. Mit seinem Jugendfreund, dem K├╝nstler Georg Meistermann, begab er sich zwischen 1938 und 1939 auf Studienreisen in die Niederlande, nach Belgien und Frankreich und lernte bei diesen Gelegenheiten ausl├Ąndische K├╝nstler wie z.B. Henri Matisse kennen. Nach dem Krieg, der ihn nach Frankreich, Sizilien, Kreta und auf den Balkan gebracht hatte, war er als freier Maler t├Ątig. Ateliers richtete er 1951 in Solingen-Widdert und 1964 in seinem Geburtsort Leichlingen ein. Seine erste Einzelausstellung war bereits 1946 in Darmstadt zu sehen, ihr folgten weitere Werkschauen unter anderem in Hamburg und K├Âln.

Als Graphiker entwarf Willy Sch├╝rmann in den f├╝nfziger Jahren die Aspirin-Werbung f├╝r den Bayer-Konzern. 1963 schuf er eine gro├če Wandmalerei und einen Wandteppich f├╝r das Solinger Theater. Vor allem machte er sich aber im gesamten Rheinland einen Namen als Gestalter von Glasfenstern und Mosaiken. Sch├╝rmann stattete zahlreiche Kirchen aus, so etwa in Solingen, Hilden, Opladen, Niederkassel, Hennef, Geistingen, D├╝sseldorf und Leverkusen. Seine abstrakten und grellen Entw├╝rfe, die bei Klerikern h├Ąufiger auf Unverst├Ąndnis stie├čen, brachten ihm allm├Ąhlich den Ruf ein, ÔÇ×der letzte klassische ModerneÔÇť (Frankfurter Allgemeine Zeitung) zu sein....

Antik-ID: 955

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